Diabetes und die Augen: Warum die Netzhaut mitbetroffen sein kann

Bei Diabetes denken viele zuerst an Ernährung, Insulin oder das Herz-Kreislauf-System. Häufig unterschätzt wird ein anderer Bereich: die Augen.

Dauerhaft erhöhte Blutzucker- und Insulinwerte können mit der Zeit auch die feinen Blutgefäße im Auge beeinträchtigen. Besonders im Blick steht dabei die Netzhaut – Fachleute sprechen dann von einer diabetischen Retinopathie.

Warum das oft unbemerkt bleibt

Das Tückische daran: Veränderungen an der Netzhaut entwickeln sich häufig schleichend und zunächst ohne spürbare Beschwerden oder frühe Warnzeichen. Gerade deshalb ist regelmäßige Vorsorge so wichtig – denn je früher Veränderungen erkannt werden, desto besser lassen sie sich ärztlich begleiten.

Tipp: Menschen mit Diabetes sollten ihre Augen regelmäßig augenärztlich kontrollieren lassen – auch dann, wenn sie noch gut sehen.

Was Sie selbst im Blick behalten können

  • Regelmäßige Augenarzttermine wahrnehmen.
  • Blutzucker und Blutdruck gemeinsam mit Ihrem Arzt im Blick behalten.
  • Auf eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil achten.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Bei Diabetes und Augenbeschwerden ist die augenärztliche bzw. ärztliche Betreuung entscheidend.

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